Parma schied im Coppa Italia nach einer 0:2-Niederlage gegen Cremonese aus. In der Partie im Ennio-Tardini-Stadion sicherte sich Cremonese durch Tore in der zweiten Halbzeit das Ticket fürs Viertelfinale. Die Hausherren konnten in den 90 Minuten kein überzeugendes Spiel zeigen und verabschiedeten sich damit aus dem italienischen Pokalwettbewerb.
Spieleinstellung
Die erste Halbzeit verlief kontrolliert auf beiden Seiten. Obwohl Parma in der Ballbesitzquote die Oberhand hatte, hatte der Gastgeber Mühe, die Abwehrreihe von Cremonese zu überwinden. Während Parma im ersten Durchgang keine klare Chance erarbeitete, versuchte der Gast mit schnellen Angriffen für Gefahr zu sorgen, doch das Spiel blieb torlos und ging mit 0:0 in die Pause.
Wendepunkte: Tore in der zweiten Halbzeit
Der Wendepunkt des Spiels fiel in der 62. Minute. Nach einem gewonnenen Eckball setzte sich Cremonese erfolgreich durch und ging mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer brachte den Rhythmus von Parma durcheinander, sodass die Hausherren für die Ausgleichschance zu riskanten Spielzügen gezwungen waren.
Obwohl Parma nach dem Gegentor den Druck erhöhte, ließ die Abwehr von Cremonese keine Fehler zu. In der 78. Minute stellte der Gast mit dem zweiten Treffer aus einem Konter den 2:0-Endstand her. Dieser Treffer machte alles klar, und Cremonese sicherte sich damit den Vorteil fürs Viertelfinale.
Statistiken und Leistung
- Parma hatte in der ersten Halbzeit einen Ballbesitzanteil von 58 %, doch in der zweiten Hälfte sank dieser Wert und die Anzahl der wirksamen Angriffe ging zurück.
- Cremonese hatte zwar insgesamt weniger Ballbesitz, war aber durch Konterangriffe effektiv und konnte beide ihrer zwei Torschüsse zum Torerfolg nutzen.
- Parma versuchte im gesamten Spiel 14 Schüsse, von denen nur 3 auf das Tor gingen. Cremonese erzielte bei 7 Schüssen 4 Treffer.
Mit diesem Ergebnis verabschiedete sich Parma früh aus dem Coppa Italia, während sich Cremonese für das Viertelfinale qualifizierte. Trotz einer schwierigen Phase in der Liga setzt der Gast seinen Weg im Pokal dank einer starken zweiten Halbzeit fort. Auf der Seite von Parma wirft die Niederlage jedoch ernste Fragen an den Trainerstab auf.






